In den letzten 24 Stunden sind in Russland 113 Menschen an Coronavirus gestorben. Die Gesamtzahl der Epidemieopfer ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Landes auf 2.418 gestiegen.

In den letzten 24 Stunden wurde in der Russischen Föderation festgestellt, dass weitere 10.598 Menschen an Coronavirus leiden, teilte das operative Hauptquartier des russischen Gesundheitsministeriums am 15. Mai Telegram mit.

Die Gesamtzahl der Infizierten im Land stieg auf 262 843.

In der Russischen Föderation starben 2418 Menschen an Coronavirus, davon 113 in den letzten 24 Stunden. Wie von RBC festgestellt, handelt es sich hierbei um eine im Land registrierte tägliche Anti-Aufzeichnung. 58.226 Russen haben sich bereits von der Coronavirus-Krankheit erholt.

Die russischen Behörden berücksichtigen Statistiken der besetzten ukrainischen Krim. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Russischen Föderation wurden auf der Halbinsel 380 Infektionsfälle bestätigt.

In der Russischen Föderation wurden mehr als 6,4 Millionen Tests auf Coronaviren durchgeführt (die Bevölkerung des Landes beträgt etwa 146 Millionen).



Seit dem 30. März wurde in der Russischen Föderation eine Quarantäne eingeführt, die im Zusammenhang mit einem Ausbruch einer Coronavirus-Infektion eingeführt wurde. Präsident Wladimir Putin ordnete die Aufhebung des arbeitsfreien Regimes ab dem 12. Mai an und lockerte die Beschränkungen. Laut Analysten der St. Petersburg Politics Foundation haben 21 Regionen Russlands die Quarantänemaßnahmen nach Putins Aussage kaum gelockert.

Ein Ausbruch der COVID-19-Coronavirus-Infektion begann Ende 2019 in China. Am 11. März 2020 kündigte die Weltgesundheitsorganisation die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie an.

Nach Angaben der American Johns Hopkins University waren weltweit mehr als 4,44 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 302,4 Tausend von ihnen starben und 1,58 Millionen wurden geheilt. Bei den Infizierten liegt Russland nach den USA an zweiter Stelle.

Am 15. Mai forderte der Leiter des WHO-Regionalbüros für Europa, Hans Kluge, Vorbereitungen für die zweite, tödlichere Welle des Coronavirus. Ihm zufolge hat sich das Epizentrum der Epidemie nach Russland, in die Ukraine, nach Weißrussland und nach Kasachstan verlagert.



Markus Wischenbart